Anstöße aus Brasilien für die Pastorale Umkehr in Deutschland

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(Foto: Kerstin Schmeiser-Weiß, POW)

Heute ist mein Bericht über die Partnerschaftsreise nach Obidos auf feinschwarz.net online gegangen. Hier zum Nachlesen.

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Macht und Machtkritik

Heute angekommen:

 

Der Text ist schon ein paar Semester alt 🙂 aber es hat dann offenbar doch gedauert, den Sammelband fertigzustellen.  Als Kap. 6 meiner Habilitationsschrift war er jedenfalls schneller im Druck 😀

 

Trotzdem vielen Dank den HerausgeberInnen!

 

Macht und Theologie. Postkoloniale Kritiken hegemonialer Wissenschaft, in: Gunter Prüller-Jagenteufel / Rita Perintfalvi / Hans Schelkshorn (Hg.): Macht und Machtkritik. Beiträge aus feministisch-theologischer und befreiungstheologischer Perspektive. Dokumentation des 4. internationalen Workshops „Kontextuelle befreiende Theologien” (CONCORDIA Monographien 70), Aachen: Verlag Mainz 2018, 59-70

Kirche, die aus sich herausgeht – das Buch.

Der Verlag beginnt, mein neues Buch zu bewerben: Es soll im Juni oder Juli in die Buchläden kommen:

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Die Kirche findet zu sich selbst, wenn sie aus sich herausgeht. Sie wird Kirche, indem sie in der Nachfolge Jesu an der „Einheit der ganzen Menschheit“ mitarbeitet.
Entsprechend dieser theologischen Grundaussage des II. Vatikanischen Konzils beleuchtet Stefan Silber zunächst den gesellschaftlich-kulturellen Kontext der Kirche (heute). In Teil II und III werden – mit besonderem Bezug auf Dom Helder Camara und Papst Franziskus – verschiedene Aspekte der „Kirche der Laien“ untersucht und auf die Lehre von der „Kirche der Armen“ hin konkretisiert. Teil IV diskutiert an fünf verschiedenen Themen praktische Konsequenzen.
Die Beiträge reflektieren so die grundlegende Notwendigkeit einer pastoralen und missionarischen Umkehr für die Kirche und weisen die Richtung, wohin sich die Kirche verändern müsste – und wo dies bereits geschieht.

Bonusmaterial zum Kreuzweg

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Der Misereor-Kreuzweg vom „Guten Leben“ hat Anklang gefunden. Da uns eine Anfrage erreicht hat, ob es auch Gebete für den Beginn und den Schluss der Feier gibt, haben wir noch welche verfasst und stellen sie hier als „Bonustrack“ zur Verfügung:

 

Gebet zum Beginn

Guter Gott,

du hast die Welt gut und schön geschaffen.

Du willst gutes Leben für jede und jeden von uns.

Doch viele Menschen leiden.

Auch dein Sohn hat Leid und Kreuz auf sich genommen.

Wenn wir heute deinen Sohn auf seinem Kreuzweg begleiten,

bringen wir auch all die Menschen vor dich,

denen das gute Leben genommen wird.

Stärke uns durch den Kreuzweg deines Sohnes,

damit wir Kraft finden,

für das gute Leben zu kämpfen,

damit alle leben können.

Amen.

 

Segensgebet zum Schluss

Gott segne uns und behüte uns

Gott stärke alle Menschen, die leiden.

Gott segne uns und wende uns sein Angesicht zu.

Gott gebe Kraft allen, die ein Kreuz tragen.

Gott segne uns und sei uns gnädig.

Gott gebe uns gutes Leben, Leben in Fülle.

So segne uns alle unser guter Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist,

Amen.

 

Rundbrief Nr. 34

… und wieder ein neuer Rundbrief. Auch wenn das Jahr 2018 mit der Erinnerung an 50 Jahre Medellín und einigen runden (und hohen) Geburtstagen wieder ein rb

Erinnerungsjahr werden wird, zeigen doch einige Nachrichten in diesem Rundbrief wieder deutlich, dass diese Erinnerung mit Weiterentwicklung, Aktualisierung und Neuaufbrüchen verbunden ist.

Sowohl auf Veranstaltungen wie in Publikationen zeigt sich, dass die Themen der Theologie der Befreiung immer noch aktuell sind und immer wieder neu mit gesellschaftlichen Konstellationen der Gegenwart in Verbindung gebracht werden.

Vor allem in den Kurznachrichten wird sichtbar, wie diese Themen auch praktische Konsequenzen sowohl in der Kirche wie in der Gesellschaft nach sich ziehen.

Die vielen Veranstaltungen im deutschen Sprachraum – vor allem natürlich unser für den Herbst angekündigter Workshop geben uns vielleicht einmal Gelegenheit, uns in diesem Jahr (wieder) einmal persönlich auszutauschen.

Aus dem Inhalt:

Kurznachrichten
Rezeption der Befreiungstheologie in Europa
50 Jahre Medellín
Interkulturelle Philosophie
5. Workshop „Befreiende
kontextuelle Theologien“
Neuer Masterstudiengang „Theologie und Globale Entwicklung“
Tagung: Identität.Macht.Verletzung
Rezensionen
Weitere Publikationen
Veranstaltungshinweise

 

Download hier: https://sites.google.com/site/befreiungstheologie/Home/34-Februar2018.pdf

Eine arme Kirche für die Armen

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Ist schon wieder eine Weile her, dass ich das geschrieben habe (so zwei Jahre?!) – aber jetzt endlich auch gedruckt:

Stefan Silber: „Eine arme Kirche für die Armen“ (EG 198). Ekklesiologische Herausforderungen vom Katakombenpakt zu Evangelii Gaudium, in Salzburger Theologische Zeitschrift 21 (2017) 2, 310-325

 

… und immer noch drängend aktuell.

 

Theologie in Bewegung(en)

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Ein neuer Beitrag zur „Aktualität und Relevanz der lateinamerikanischen Befreiungstheologie“ ist erschienen und heute in den Briefkasten geflattert:

Stefan Silber: Theologie in Bewegung(en). Zur Aktualität und Relevanz der lateinamerikanischen Befreiungstheologie, in: Dialogische Erziehung 21 (2017) 3-4, 13-18

Die „Dialogische Erziehung“ ist die Zeitschrift der Paulo Freire Kooperation. Hat mich gefreut, dass es auch außerhalb der engen theologischen Grenzen Interesse an der Befreiungstheologie gibt!

Rezeption der Befreiungstheologie in Europa

Cover

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Die online-Zeitschrift der Ökumenischen Vereinigung der Theologinnen und Theologen der Dritten Welt (EATWOT), VOICES, hat die Nr. 2 des Jahrgangs 2017 der Frage der Rezeption der Befreiungstheologie in Europa gewidmet. Zusammen mit José María Vigil habe ich diese Ausgabe koordiniert und herausgegeben.

Fünfzehn Autorinnen und Autoren aus verschiedenen europäischen Ländern reflektieren unterschiedliche Aspekte der Geschichte und der Gegenwart dieser Rezeption. Während die Beiträge aus Portugal, Spanien, Belgien/Frankreich und Italien eher rückblickend auf eine wechselvolle Rezeptionsgeschichte schauen, nehmen die Artikel aus den deutschsprachigen Ländern auch thematisch aktuelle Fragestellungen auf.

Die Beiträge von Julia Lis, Bernhard Offenberger, Peter Schönhöffer, Cordula Ackermann und Phi­lipp Geitzhaus sind in deutscher Sprache verfügbar, alle anderen in englischer und teilweise auch in andern europäischen Sprachen. Außer den Genannten finden sich aus den deutschsprachigen Ländern auch noch Beiträge von Josef Estermann, Bruno Kern und mir in dem Heft.

Das Heft ist kostenlos HIER abrufbar.